Geschichtliches über die Erbohrung der Vulkantherme

Wir sind fündig geworden!“ – so lautete damals die frohe Kunde am 18.12.1976 um 17:25 Uhr, die sich wie ein Lauffeuer im gesamten Statgebiet verbreitete. Seit dem fließt aus 1000,05 m Tiefe das 32,6° „Fluoridhaltige Calcium-Natrium-Sulfat-Heilwasser“.

Die Tiefbohrung durchteufte mehrere tertiäre Basallavaströme mit zwischengelagerten Tuffen (vulkanische Asche).

Darunter wurden wohlgeschichtete Sand- und Tonsteine der 4. Sedimentationsabfolgen des Mittleren Buntsandsteins durchbohrt, unterlagert durch den sehr mächtigen feinkörnigen Unteren Buntsandstein, der bis zu einer Tiefe von 870 m reicht. Bis in diese Tiefe wurden die Gesteinsschichten gegen das zufließende süße Grundwasser abgesperrt, um das zwischen 870 m und 1.000 m unter Gelände auf Klüften zusitzende
thermale Mineralwasser zu fassen.

In der Tiefbohrung angetroffene Gesteinsschichten:

  





 
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