FelsenTour Herbstein (19 km)

Felsbrocken in allen Größen sind das Leitthema dieser Tour: zu Basalt erstarrte Lava - Zeugnis des lange erloschenen Vulkans. Der Weg erschließt drei große Basaltdurchbrüche. Dazwischen gibt es liebliche Wiesenlandschaften, kleine Seen und schöne Ausblicke sowie geschichtsträchte Grenzsteine am Wegesrand. Vulkan Vogelsberg pur.

   

Die Tour in Stichworten:


43 Erlebnispunkte   wandersiegel-kl

Länge:  19 km   

Dauer: 5 Stunden

Markierung:                             
Logo des Vulkan Vogelsberg

Schwierigkeitsgrad:
leicht, gutes Schuhwerk in den Blockhalden-durchgängig erforderlich. Höhendifferenz insg: ca 300m Steigung 300m Gefälle

Wege:
viele naturbelassene Wege, teilweise befestigte oder geteerte Wirtschaftswege

Verkehrsanbindung:
PKW: Parkplatz am Kolping Feriendorf und in Lanzenhain, nähe Dorfplatz
ÖPNV: Freizeitbus Vulkan-Express (Mai-Okt. an Sa.-So. u. Feiertage)
Herbstein Thermalbad


Einkehrmöglichkeiten:
Gasthof Zum Oberwald
Herbsteiner Straße 29 - 36358 Herbstein, OT Lanzenhain, Telefon: 06643 - 8316, Öffnungszeiten: tägl. von 11.30 bis 14.00 u. ab 18.00 Uhr

Cafe-Bistro der VulkanTherme
Zum Thermalbad 1 - 36358 Herbstein, Telefon: 06643 - 1666
Öffnungszeiten: tägl. 9.00 bis mind. 18 Uhr,  nur Montags ab 14.00 Uhr

Kolping Feriendorf
Adolph-Kolping-Straße 22 - 36358 Herbstein, Telefon: 06643 - 7020
(Speisen und Kuchen auf Vorbestellung)


Streckenverlauf:

Kolping-Feriendorf – Kreuzkapelle - Schalksbachteiche – Seifengrund – Diebstein – Lanzenhain – Burgfrieden – Weißenborn-Teich – Felsenruhe - Kolping-Feriendorf

Laufvariation:
Am Waldrand des „Hohbalz“ zweigt ein Feldweg nach links ab. Auf diesem gelangt man nach ca 600m auf den Höhenweg hinter dem Birkenhof. Über diese kleine Spange lässt sich der Weg für Kurzwanderer in zwei kleinere Runden teilen und entsprechend in zwei Etappen laufen.


Attraktionen:
Kreuzkapelle
Pfade an den Schalksbachteichen
Seifengrund
Alte Fuldisch-Darmstädtische Wappengrenzsteine
Sauerwiesen zwischen Hochbalz und Diebstein
Diebstein-Felsen mit Rhönblick
Burgfrieden
Weiher am Rohrbusch
Lindenallee im Michelsbachgrund
schöne Aussichten 
Pfad an der Felsenruhe

Wegeinfo:
Viele naturbelassene Wege sowie Feldwege kennzeichnen die Tour, die durch sanfte An- und Abstiege mit insgesamt 300 Höhenmeter leicht zu laufen ist und auch ungeübte Wanderer erfreut. Von der Bushaltestelle "Thermalbad Herbstein" gelangt man vorbei an der VulkanTherme, durch den Kurpark und über eine asphaltierte Zufahrtstraße zum Einstieg beim Kolping Feriendorf (1km).

 
Wegbeschreibung:
Der Weg ab Kolping Feriendorf verläuft auf der ehemligen Grenze zwischen Fürstbistium Fulda und dem Großherzogtum Hessen Darmstadt. Die 200 Jahre alten Grenzsteine flankieren den Weg bis um Ende des Waldes. Hier sit ein guter Ort für eine kleine Pause zur Besichtigung der Kreuzkapelle und wegen der schönen Aussicht auf Herbstein.

Nächstes Ziel sind die Schalksbachteiche, bekannt für geschützte Pflanzen und als Rast- und Brutplatz seltener Wasservögel. Nach der Querung des "Heiligenwaldes" windet sich der Weg flankiert von Lesesteinwällen und Gehölzriegeln durch den lieblichen Seifengrund. Im harmonischen Wechsel von Wald- und Wiesenlandschaften geht es dann zum "Diebstein" (570m), der höchsten Stelle der Tour. Der Pfad verläuft unterhalb der eindrucksvollen Felsenformation. Von da aus führt ein Feldweg quer durch Lanzenhain, einem typischen Vogelsbergdorf, mit liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern und einem Bach mitten im Ortskern.

Östlich von Lanzenhain geht dann in einem Buchenmischwald, druchgesetzt von Basaltbläcken. Stellenweise ein richtiger Urwald, in dem auch umgestützte Bäume ihre letzte Ruhe finden, langsam mit Pflanzen überwuchern und seltenen Tier- und PFlanzenartenn Narhung bieten. In seinem Zentrum befindet sich der " Burgfrieden", eine weitere mächtige Basaltformation, umgeben von eimem Basalt-Blockmeer. 

Der Rückweg führt durch eine kleinräumige Wiesenlandschaft, vorbei an einem Teich, durch eine lange Allee erhabener alter Linden und über Wege mit herrlichen Aussichten auf die charakteristische Silhouette von Herbstein, das auf einem ehemaligen Vulkanschlot thront. Ein Erlebnis ist die Querung eines quierligen Wiessenbaches, dem Eichölzchen-Wasser im Aspertzer Grund. Nach der Schneeschmelze braucht man für die Furt lange Beine, oder mann muss ein Weilchen nach einer guten Übergangsstelle Ausschau halten....Das letzte Highlight ist der Basaltdurchbruch "Felsenruhe". Er bildet eine riesige Stufe im Wald. Der Basalt ist hier in kompakten großen Felsen erstarrt, die durch die Erosion abgeschliffen und gerundet wurden. Dann geht es über den Grenzweg wieder zum Ausgangsort. 

Einen Plan der Tour finden Sie hier .


 
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