Sperrmüllabfuhr
Kartenabfuhr im gesamten Kreisgebiet sehr erfolgreich eingeführt
Bereits nach gut zwei Monaten kann der Zweckverband Abfallwirtschaft Vogelsbergkreis feststellen, dass die seit dem 1. Januar 2008 kreisweit eingeführte vereinheitlichte Abfuhr von Sperrmüll auf Abruf erste Erfolge zeigt.
In den Kommunen, in denen bisher nach dem traditionellen "Sperrmülltag" der ebenso traditionelle kommunale Säuberungstag seitens der Bauhöfe oder Stadtwerke erfolgte, hat die Verschmutzung der Straßen und Plätze und der Umgebung deutlich abgenommen. sonst wurde oft schon Tage zuvor der Sperrmüll bereitgestellt. Mit allen Folgen, die dies hatte. Der Müll wurde häufig geplündert und dann das Unbrauchbare an anderer Stelle wieder abgestellt oder bei der Durchsuchung wurde der Müll über große Flächen verteilt. Abgesehen vom "Kreis- und suchverkehr" zuvor blieben nach der Abholung diese Reste dann irgendwo liegen, bis sie durch die Kommune auf Kosten der Allgemeinheit eingesammelt wurden.
Häufig blieb auch Müll stehen, da es sich nicht um Sperrmüll handelte und somit bei der Abfuhr nicht mitgenommen wurde. Vielfach wurde normaler Restmüll, oft wegen zu klein gewählten Restmülltonnen, einfach in ein großes Behältnis gepackt und dazu gestellt. Deshalb wurde das aber nicht zu Sperrmüll und daher konsequenter Weise auch nicht mitgenommenen. Ebenfalls oft ein Fall für die kommunale Reinigungstruppen.
Durch die neue Abfuhrregelung wird zuvor geprüft, ob das Angegebene auch Sperrmüll ist und der Anmeldende wird ggf. darauf hingewiesen, dass der auf der Karte aufgeführte Abfall nicht zum Sperrmüll gehört. Zudem ist die Abfuhr nicht mehr an einem Tag festen Tag. Hierdurch wurde erreicht, dass jetzt wirklich nur noch Sperrmüll zu entsorgen ist, was sich bemerkbar macht. Damit sinken auch die Kosten.
Darüber hinaus kann der ZAV jetzt erstmals feststellen, dass bisweilen so manch einer, der gar keine Restmülltonne besitzt, gerne seinen Sperrmüll anmeldet. Es gilt aber die Regel: Keine Restmülltonne angemeldet, keine Sperrmüllentsorgung (Dies gilt übrigens auch für die Altpapiersammlung)! Vor der Änderung war es nicht feststellbar und so hat wohl früher so mancher seine Entsorgung auf Kosten der anderen betrieben. Nun geht der ZAV diesen Fällen nach.
Die Bürgerinnen und Bürger des Vogelsbergkreises haben die neue Abfuhr auf Abruf mittels Karte sehr gut angenommen. Allerdings gibt es für manche ein Problem mit der Briefmarke.
Auf die eingeschickte Abrufkarte gehört eine Briefmarke (Rückporto!), damit sie vom jeweiligen zuständigen Entsorger wieder zur Benachrichtigung über den Abfuhrtermin zurück geschickt werden kann. Diese so frankierte Karte gehört in einen Umschlag, der an den ZAV geschickt wird, ebenfalls frankiert (Hinporto!). Leider wird das Rückporto auf der Karte sehr gerne vergessen.
Aufgrund des doch für viele noch neuen Systems, schickt der ZAV derzeit die Karte als Erinnerungsservie noch zurück, mit der Bitte, sie ausreichend zu frankieren. Ab dem 1. Juni 2008 werden dann unfrankierte Karten nicht mehr bearbeitet und es erfolgt auch keine Rückmeldung mehr, denn der ZAV kann diesen Mehraufwand auf Dauer nicht tragen.
Z A V - Zweckverband Abfallwirtschaft Vogelsbergkreis
Eselswörth 23
36341 Lauterbach
Telefon: 0 66 41 / 96 71 - 0
Telefax: 0 66 41 / 96 71 - 20
eMail:
In der Zeit vom 25.11.2010, 16:00 Uhr bis einschließlich 29.11.2010 ist wegen eines Umzuges die Geschäftsstelle des ZAV geschlossen.
In dieser Zeit ist nur die Service Nummer: 06641 / 967171 telefonisch erreichbar.
Ab dem 30.11.2010 ist die Geschäftsstelle in den neuen Räumen
Z A V - Zweckverband Abfallwirtschaft Vogelsbergkreis
Am Graben 96
36341 Lauterbach
wieder erreichbar.
- Auszug aus dem amtlichen Mitteilungsblatt "Herbsteiner Nachrichten" - Nr. 47.2010 -